Hallo, ich bin’s wieder! Lasst uns mal wieder über LARP sprechen!


Corona nervt

Ja, ja, ich weiß: „Aber im Moment geht kein LARP“.
Klar. Das ist uns allen bewusst und solange es gefährlich für uns und unsere Mitmenschen ist, müssen wir auf normale Veranstaltungen verzichten.

Trotzdem hätte ich da so ein paar Ideen, um zumindest ein gewisses LARP-Gefühl zu erwecken…


Für mich ist die Corona-Zeit ein emotionales Auf- und Ab und dennoch lande ich früher oder später bei dem immer gleichen Gedanken: „Ich vermisse LARP“.

Es ist nun schon mehr als ein Jahr her, seit die letzte richtige Con für mich war. Es schmerzt.
Trotzdem entstehen in meinem Kopf nach jedem Gespräch über LARP neue Konzepte, Charakterideen, NSC-Aktionen. Es ist zum Verrücktwerden.

Die Idee™

„Und was ist jetzt mit der Idee?“
Ja, entschuldigt, ich hab genug herumgeheult.
Fest steht, dass wir uns ’normale‘ LARP-Veranstaltungen erstmal abschminken können. Auch, wenn das Ganze eventuell bald mit entsprechenden Schnelltests usw. möglich sein könnte… Aber das ist leider noch Zukunftsmusik.

In letzter Zeit habe ich viele Hörbücher gehört, darunter auch eine Reihe, die in der Neuzeit spielt und Monsterjäger beinhaltet.
Nach einigen Recherchen aus Neugier versank ich immer tiefer in der Rabbithole zu dem Thema und fand eine PDF als Pen and Paper Leitfaden für eben diese Buchreihe. Daraus entstand meine Idee, mal über eine etwas andere Form von LARP nachzudenken.


Stellt euch vor, ihr könntet euren Charakter in der jetzigen Welt spielen, ohne dafür eine spezielle Location zu brauchen. Klar, mit Location ist cooler, aber das ist im Moment einfach nicht möglich…
Eigentlich sollten wir ja über genügend Fantasie verfügen, also:

Man nehme einen Charakter in der Neuzeit (Fantasy oder nicht, ganz egal), Social-Media Kanäle, WhatsApp und/oder die klassische SMS und ein paar Mitspieler – schon hätte man Charaktere, die gemeinsam etwas „spielen“ könnten.
Große Abenteuer (Fantasy-Dinge wie Monsterbegegnungen) könnten in einem Pen and Paper stattfinden. Der Charakter selbst kommuniziert über oben genannte Kanäle mit seinen Mitspielern – eben komplett IT.
Das Gleiche gilt dann für vereinzelte Treffen – bei einem Waldspaziergang mit Abstand.
Dazu kommt, dass sich der Faktor „Pandemie“ einfach integrieren lässt – weiß man eben auch als Charakter davon und will natürlich nicht betroffen sein.

Die möglichen Szenarien sind vielfältig. Inspiriert durch die Bücher würde mich beispielsweise eine „geheime“ Monsterjäger-Einheit interessieren. Das zu spielen und die Facetten „geheim zivil“ und „im Einsatz“ zu haben und unter diesen Gesichtspunkten mit den Kollegen oder „zivilen Freunden“ zu kommunizieren stelle ich mir interessant vor.

Und das Charakterkonzept inklusive der gewonnenen Freunde könnte man dann eines Tages sogar auf Neuzeit-LARP-Veranstaltungen spielen oder sich einfach nur im Charakter in einer normalen Kneipe treffen – warum nicht?


Keine Ahnung, ob sowas generell möglich wäre, aber ich stelle es mir ganz cool vor. Ist natürlich kein Vergleich zu „richtigem“ LARP, aber das Rollenspiel an sich wäre trotzdem gefordert und ich glaube, es könnte Spaß machen. Ich hätte auf jeden Fall große Lust, das mal zu testen.

Was haltet ihr davon?
Irgendwelche Ideen oder vielleicht schon mit einem ähnlichen Konzept Erfahrungen gemacht?
Hättet ihr Lust dazu?
Lasst es mich bitte wissen!

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Kategorien: Allgemein

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