Anstelle von „richtigem“ LARP-Content kommt heute noch ein Thema, das mir privat sehr am Herzen liegt – mein Buch.

Grundsätzlich schreibe ich schon immer gerne Geschichten, aber ich kam vorher noch nie dazu, eine von ihnen wirklich „fertig“ oder „zu einem Buch“ zu schreiben. Von Eltern und Freunden kam natürlich oft der typische „Schreib doch ein Buch“-Satz, aber irgendwie habe ich es nie fertig gebracht.

National Novel Writing Month

Einmal im Jahr, nämlich im November, findet der sogenannte „NaNoWriMo“ statt, der National Novel Writing Month.
Schon vor einigen Jahren habe ich mir immer vorgenommen, „diesmal endlich teilzunehmen“, aber in jedem Jahr verpasste ich den Termin.

Auch im letzten Jahr schien es so zu kommen, denn am 31. Oktober 2019 hatte ich mal wieder keinen Schimmer, dass der Wettbewerb einen Tag später starten würde.
Allerdings sah ich dann doch durch Zufall ein paar Beiträge von baldigen Teilnehmern, die über Ideen diskutierten. ‚Mist‘, dachte ich dann. ‚Schon wieder verpasst.‘
Aber da noch Oktober war, entschied ich mich dazu, trotzdem teilzunehmen… Ganz ohne Idee, aber besser, als sich wieder ein Jahr lang herumzuärgern.

Das Konzept des Wettbewerbs ist schnell erklärt: Man schreibt einen Roman (50.000 Wörter)… In einem Monat.
Geht das? Ja, schon!

Diagramm National Novel Writing Month
Die Grafik der ersten 20 Tage im Wettbewerb

Im Endeffekt versucht man jeden Tag etwa 1666 Wörter zu schreiben. Damit erreicht man nach dreißig Tagen die gewünschten 50.000 Wörter.
So viel zum Konzept.

Siegel und Schwert

Mein eigenes Buch begann ohne Titel und ohne Plan. Ich empfehle das Vorgehen nicht, aber es hat irgendwie funktioniert. So schrieb und schrieb ich jeden Tag, bis ich Ende des Monats tatsächlich ein Buch zusammen hatte. Natürlich war es alles andere als perfekt. Ich habe es nicht überarbeitet, geschweige denn noch einmal drüber gelesen.
Ohne Titel ließ ich es liegen, weil ich erst mal etwas Abstand davon gewinnen wollte.

Irgendwann im neuen Jahr (März/April) fiel mir ein, „dass da ja noch was war“ und ich nahm mir mein Buch vor, las es durch, korrigierte es und war ganz überrascht, wie interessant ich es beim Lesen fand (klingt seltsam, ich weiß).
Aber allein diese paar Monate haben mir so viel Abstand gebracht, dass ich glatt vergessen hatte, worum es geht.
Und da es mir irgendwie doch gefiel, beschloss ich, weiter daran zu arbeiten…
So entstand „Siegel und Schwert“, der erste Teil der „Die Siegel-Reiter“ Reihe.

Das Genre des Buches würde ich irgendwo zwischen „Neuzeit-Fantasy mit biblischen Einflüssen“ und „Dystopie“ einordnen.

Mittlerweile ist es tatsächlich zum Kauf freigegeben. Ich zwinge niemanden, es sich zu kaufen oder es sich durchzulesen, aber ich würde mich natürlich über Meinungen freuen.
Gerade, da es mein erstes veröffentlichtes Buch ist (und da mit Sicherheit noch ein zweiter Teil kommt 😉 ), bin ich für Verbesserungsvorschläge oder generelle Meinungen sehr dankbar.

Mir liegt es am Herzen, mich beim Schreiben immer weiter zu entwickeln, weil das eins meiner liebsten Hobbies ist.
Also falls ihr Interesse habt, würde es mich total freuen!

Und jetzt noch etwas Werbung für den NaNoWriMo 2020! Wenn ihr schon immer mal ein Buch schreiben wolltet, dann probiert doch mal diesen Wettbewerb aus!

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Kategorien: Sonstiges

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