Chroniken von Mythodea 2019 – meine allererste Großcon...
Was soll ich sagen? Es hat großen Spaß gemacht, war aber höchst verwirrend.

Aber fangen wir mal vorne an…

Con-Bewertung

Gelände:4.5 out of 5 stars
Plot:3.5 out of 5 stars
Mitspieler:4.5 out of 5 stars
Spielleitung:4 out of 5 stars
Orga:4.5 out of 5 stars
NSCs:4.5 out of 5 stars
Stimmung:3.5 out of 5 stars

Gelände und Ankunft

Gelände

Das „Chroniken von Mythodea“ fand 2019 in Westernohe statt.
Um genau zu sein war das Gelände das Gelände des „Bundeszentrums der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg“ (DPSG) statt.

Das Gelände war ziemlich groß, viele Wiesen, viele kleine Wälder, einige Gebäude und natürlich viel Platz.
Es gab mehrere Sanitärhäuser mit gespülten Toiletten und sogar Kabinen-Duschen.
Dadurch konnte man die Toiletten ziemlich schnell erreichen, ganz egal, wo man sich auf dem Zeltplatz gerade aufhielt.

Eine Kapelle, die sich auf dem Gelände befand, wurde ebenfalls hübsch dekoriert und bespielt.

Tempel Kal'Hatra

Offizielles Time-In war am Donnerstag, aber man konnte schon Mittwoch zur „Frühanreise“ auftauchen, um sein Zelt aufzubauen.

Da wir nicht genau wussten, wie die Situation vor Ort sein wird und wie viel Platz wir am Donnerstag noch für unser Zelt haben würden, nahmen wir die Chance zur Frühanreise war.
Für 15 Euro konnten wir also am Mittwoch schon aufbauen und den Zeitvorteil für ein gemütliches Aufbauen nutzen.

Ankunft

Die freundlichen Orga-Mitglieder führten uns zur Wiese der „Freien“. Wir kannten uns ja IT wie OT noch nicht aus und konnten uns entsprechend keinem Siegel anschließen. IT wussten wir ja nicht einmal, worum es sich bei diesen Siegeln handelt. Aber dazu später mehr.

Bei uns gab es keinen „Viertelmanager“, sodass wir uns laut Aussage der Orga selbst einteilen sollten. Also bauten wir unser Zelt direkt neben ein etwas größeres Lager am Waldrand auf.

Mit unseren Nachbarn verstanden wir uns schon am Aufbau-Tag ziemlich gut, quatschten ein bisschen und saßen bei ihnen unterm Sonnensegel.

Und dann hat es angefangen, zu stürmen… Zuerst „nur“ Stürme, dann orkanartige Böen, Blitze und Donner. Untermalt von starkem Regen.
Zum Glück stand unser Zelt schon und blieb stehen… Und wir warteten die schlimmsten Phasen des Gewitters ab und legten uns dann schlafen.

Mir gefällt das Gelände an sich sehr gut, es eignet sich gut für eine derart große Veranstaltung, aber leider gab es keine IT Schilder oder Karten.
Wir wussten, dass die SL-Ansprache am Donnerstag „bei der Arena“ stattfinden soll, doch wir wussten nicht, wo sich die Arena befand.
Gleiches galt für die Taverne, die Kampfwiesen usw.
Da half nur herumfragen und orientierungslos herumlaufen…

Plot

Der Plot war… verwirrend.
Vor allem für einen Mythodea-Einsteiger.
Wir waren vorher auf keiner anderen Mythodea-Veranstaltung und haben uns auch (absichtlich) kein OT-Wissen angeeignet.

Ich kann leider tatsächlich nicht viel vom eigentlichen Plot erzählen, sondern nur das wiedergeben, was ich als Anastasya so mitbekommen habe.
Und das war in etwa so:

Anreise

Anastasya und Tahn kommen nach einigermaßen langer Reise von der Küste aus endlich an. Auf der Suche nach der Arena (Jadesand), um Kupfer zu verdienen.
Wir sehen ein paar Leute, laufen in die Richtung und werden aufgehalten.
Die Person fragt uns, zu welchem Siegel wir gehören.
„Siegel? Was für Siegel? Meint ihr etwa Brief-Siegel, also Siegel-Wachs?“
Der Mann versteht leider keine Witze und schickt uns mit den Worten: „Sucht euch einen anderen Weg oder ihr sterbt“ zurück.
Sehr nette Ankunft.
Wir drehen uns um, gehen drei Meter weiter durch den Wald und unten wieder auf die Straße, auf die wir eigentlich wollten.
Und verstehen überhaupt nicht, was abgeht.

Die Leute suchen scheinbar Kämpfer. Die Leute sehen, dass wir offensichtlich Waffen bei uns tragen, aber schicken uns lieber weg oder fragen uns, wo wir herkommen und was wir wollen.

Nachdem wir dann endlich den Ort ein wenig erkundet haben, starten wieder irgendwo Schreie und Kämpfe. Aber niemand sagt uns, warum und gegen wen wir kämpfen, also kämpfen wir nicht.

Elemente, Siegel, Gut und Böse

Irgendwann am zweiten Tag finden wir endlich Personen, die wir von vorherigen Veranstaltungen (IT) schon kennen und die uns etwas über das Land sagen können.

Wir erfahren von den fünf Elementen Terra, Ignis, Aeris, Aqua und Magica und sind ein wenig verwirrt. Natürlich erklärt man uns grob, worum es geht und dass sich diese Elemente irgendwie streiten und bekriegen.

Und irgendwie verwirren uns die Erklärungsversuche der Leute immer mehr, es gibt verschiedene Siegel, verschiedene Siedler, verschiedene Elemente und verschiedene Böse. Darunter das Untote Fleisch und das Schwarze Eis.
Wie wir die erkennen können wird uns leider erst später erklärt und nachher kommt es sogar noch zu einem Konflikt mit den „Bösen“, da sie uns angreifen.

Untotes Fleisch
Das „Untote Fleisch“

Tahn und Anastasya beschließen also, nur die anzugreifen, „die uns hauen“, um das Ganze ein wenig einfacher zu machen.
Im Endeffekt werden wir auch nur ein einziges Mal wirklich gehauen und verbringen die restliche Zeit eigentlich damit, herumzulaufen und zu versuchen, Dinge zu verstehen.

Der Brunnen bei Aqua

Für Aqua haben wir Aufgaben angenommen und uns ein bisschen ihre Tugenden erklären lassen. Das war eigentlich ziemlich cool und mir gefiel die Aufmachung ihres Ortes ganz gut.

Aqua Brunnen
Der Brunnen von Aqua mit den Aqua-Anhängern

Im Brunnen von Aqua lagen nämlich diverse Muscheln, die man ziehen konnte und dann entsprechend des Symbols in der Muschel eine Aufgabe zugewiesen bekam, die man im Namen Aquas lösen musste. Dadurch wurde die Kraft Aquas stärker.

Und da sich Anastasya ohnehin durch die Runen zu dem Element Wasser hingezogen fühlt, war Aqua einfach instinktiv das Element, zu dem wir als Erstes richtigen Kontakt bekamen.

Mit Terra und Ignis hatten wir leider überhaupt nichts zu tun.

Kal’Hatra

Die Kal’Hatra waren das Volk von Ignis.
Leider wurde uns von jedem Spieler, mit dem wir zu tun hatten, erklärt, dass sie „eher böse“ seien und so kamen wir IT zu keinem Kontakt.
Im Nachhinein stellte sich allerdings heraus, dass es sich bei ihnen auch nur um eines der ganz normalen Elemente handelte. Aber IT haben Anastasya und Tahn das leider nie wirklich erfahren können.

Allgemein schien es ganz so, als sei bei Ignis am Wenigsten los. Dabei hatten sie einen ziemlich coolen Tempel und eigentlich auch eine Arena, in der Ehrenduelle ausgetragen werden konnten.

Tempel der Ignis
Tempel der Ignis

Aber tatsächlich waren die meisten Spieler gefühlt bei Aqua unterwegs, um dort Aufgaben zu lösen.
Und das, obwohl es das Land der Kal’Hatra war, in dem wir uns befanden.

Die kleinen Dinge

Wir haben ziemlich schnell herausgefunden, dass wir es weder OT noch IT schaffen, durch den Plot im Gesamten durchzusteigen.
Vor allem für Mythodea-Anfänger ist das natürlich auch einfach nicht machbar.
So haben wir uns dem Norden angeschlossen und im Lager vom „Weibel“ am Feuer gesessen.

Dadurch hatten wir ziemlich interessantes und spaßiges Charakter-Spiel, was mir auch irgendwie mehr liegt als Schlachten-Getümmel.
Es war schön, neue Leute IT wie OT kennenzulernen und mit ihnen zu quatschen. Und sie konnten uns auch die ein oder andere Sache über Mythodea, die Siegel und die Elemente erklären.

Durch den Weibel bekamen wir nachher auch eine Perle von Aeris, die für die Endschlacht wichtig war.

Die Perle von Aeris

Um bei der Endschlacht teilnehmen zu können, brauchte man ein Amulett, das einen gegen die Untoten und das Schwarze Eis schützt.

Der Grundstein dieses Amuletts war eine Perle von entweder Aqua oder Aeris (soweit ich das mitbekommen habe).

Wir erhielten von den Aeris-Anhängern die Perle und bekamen somit einen weiteren Auftrag:
Beschafft drei Gegenstände.
Und zwar nicht irgendwelche Gegenstände:

  1. Symbolisiert euren größten Schrecken.
  2. Symbolisiert das, was euch am Leben hält.
  3. Symbolisiert eure kühnste Tat.

Mit Hilfe dieser Gegenstände konnte man sich dann eine Art Amulett zusammenbasteln, das in der Endschlacht am nächsten Tag absolut notwendig war.

Ohne das Amulett sterbt ihr sofort.

Jeder brauchte also dieses Amulett.

Ich konnte es mir aus zwei Gründen jedoch nicht bauen.

  1. Anastasya kennt ihren größten Schrecken nicht mehr, da sie auf einer anderen Veranstaltung eine schlimme Erfahrung aus ihrem Gedächtnis gelöscht bekommen hat.
  2. Ich musste Samstag (am Tag der Endschlacht) für ein paar Stunden das Gelände verlassen, da sich eine andere Veranstaltung mit den Chroniken überkreuzt hatte. Und das genau zur Endschlacht-Zeit.

Für mich gab es also leider keine Endschlacht und dementsprechend auch kein Erfahrungsbericht dazu.

Aber spätestens auf dem Conquest of Mythodea im Sommer werde ich wohl mal eine Endschlacht auf einer Großcon erleben können.

Plot zusammenfassend

Ich könnte vermutlich noch stundenlang weiterschreiben über das, was ich auf den Chroniken als Anastasya so gesehen und erlebt habe, aber das würde wohl den Rahmen sprengen.

Es war auf jeden Fall sehr interessant, mal wirklich nicht alles zu verstehen, was passiert und auch OT überhaupt gar keinen Plan zu haben, was gerade abgeht.

Und trotzdem hatten wir einige schöne und auch spannende Momente, nächtliche Angriffe oder auch einfach nur witzige Unterhaltungen mit anderen Spielern.

Mitspieler

Und so kommen wir auch schon zu den Mitspielern.

Es waren viele, sehr viele. Ich habe zuvor noch nie mit so vielen Spielern gleichzeitig gespielt und es war natürlich auch international. Es gab viele Franzosen, Engländer und … ich weiß gar nicht genau. Es wurde oft auch auf Englisch gespielt, was ich natürlich sehr schön fand. So konnten auch die nicht-deutschsprachigen Mitspieler mit uns interagieren und hatten ihren Spaß.

SL-Ansprache am Donnerstag
SL-Ansprache am Donnerstag

Der überraschende Angriff des Untoten Fleisches beispielsweise lief auf Englisch ab.
Ich war natürlich erst einmal total verwirrt als hinter uns „Your security sucks!“ ertönte.
Es ist total interessant, auf Englisch zu spielen, auch, wenn ich den russischen Akzent von Anastasya auf Englisch (noch) nicht hinbekomme.

Unsere Nachbarn waren super und es war toll, ein paar bekannte Gesichter zu sehen, mit denen man spielen konnte.
Ich finde es immer einfacher, wenn man die Personen IT wie OT schon kennt.
Denn einfach so Charaktere auf einer Großcon wie dieser anzusprechen fällt mir doch irgenwie schwer… Man kann ja nie wissen, an wen man da gerät (auch wenn derjenige OT super nett ist 😉 ).

Auf jeden Fall hatten wir super tolle Gespräche, schöne Abende am Lagerfeuer und interessante Geschichten und Lieder.

Spielleitung

Mit der Spielleitung an sich hatte ich persönlich recht wenig zu tun.
Am Donnerstag kam die Spielleitung des „siegelfreien Lagers“ zu uns und fragte uns, wie sehr wir in den Plot eingebunden werden wollen.
Da wir nicht „auf Biegen und Brechen“ in den Plot gezwängt werden wollen und lieber selber „hineinstolpern“ erklärten wir es ihm auch so.

Ansonsten habe ich die Spielleitung eigentlich immer nur herumlaufen sehen. Es waren sehr viele von ihnen anwesend und sie waren auch alle mit Funkgeräten ausgestattet.

Somit war die Kommunikation zwischen ihnen natürlich ziemlich reibungslos. Aber wie bereits gesagt: Ich habe von ihnen nicht viel mitbekommen. Es wirkte aber so, als haben sie ihre Arbeit gut gemacht.

Vielen Dank an dieser Stelle und großen Respekt für das Durchhaltevermögen eurerseits!

Orga

Die Orga-Mitglieder waren zahlreich, nett und freundlich und kompetent.
Meine Frage, ob ich am Samstag für ein paar Stunden das Gelände mit Auto verlassen und dann wiederkommen kann, wurde schnell geklärt und ich war beruhigt.

Die Einweisung auf die Gelände erfolgte zügig und ziemlich professionell und auch die Abreise ging ziemlich reibungslos von Statten.

Das einzig Doofe war bei der Abreise, dass wir irgendwie mit den Autos auf die Wiesen durften und dann auf einmal doch nicht. Als ich dann fuhr, wurde ich mitten auf der Wiese angehalten und sollte dort stehen bleiben. Das war alles andere als höflich und auch alles andere als sinnvoll, weil mein Auto eben wirklich mittig auf der Wiese stand und ich auch die paar Meter zu meinem Zelt hätte weiterfahren können. Aber gut. So mussten wir eben schleppen.

Dass die anderen Leute mit ihren Autos drauf fahren durften und sogar bis zu ihren Zelten fahren durften, musste ich nicht verstehen. Aber gut. Da schien jedes Orga-Mitglied irgendwie eine andere Ansicht zu haben.

Wenn man mit dem Abbauen fertig war, wurde der Platz „für gut befunden“ und man bekam einen Stempel auf die Hand. Eigentlich sollte der vorgezeigt werden, um mit dem Auto vom Gelände fahren zu dürfen. Ich wurde allerdings gar nicht nach dem Stempel gefragt.

Alles in allem hat die Orga aber wirklich gute Arbeit geleistet. Es gab kaum Stau und auch kaum Stress (zumindest auf unserem Zeltplatz).
Vielen Dank an dieser Stelle auch für eure Mühen!

NSCs

Wahnsinnig viele. Wow.
Es war wirklich beeindruckend.

Nicht nur die „Bösen“, also das Schwarze Eis und das Untote Fleisch, sondern auch die Elementar-Anhänger waren so unglaublich viele!
Ich hatte tatsächlich leider mit wirklich wenig Personen der NSCs zu tun, aber es war trotzdem krass.
Die sahen alle so gut aus!

Aber nicht nur das Outfit, sondern auch das Auftreten, die Sprech- und Verhaltensweise und sogar die Bewegungen passten!

Die Unterhaltungen mit Aqua waren recht intensiv, wir sprachen über die Tugenden und auch über die anderen Elemente und warum Streit zwischen ihnen herrscht.

Sie waren offen und ehrlich zu uns und erklärten uns auch ihre „schlechten“ Tugenden wie beispielsweise Intrige und Lüge.
Und sie erklärten ihre Tugenden auch Tahn, der sie am Ende sogar einer weiteren, unwissenden Person weitergeben konnte. Sie hatten also entsprechend viel Geduld mit uns.

Bei den Kämpfen zwischendurch waren auch viele NSCs zugegen und sie streiften sogar Nachts durch die Lager, um Streit zu suchen und sich mit uns anzulegen.

Solche eher überraschenden und verzweifelten Situationen machen mir besonders großen Spaß, weswegen ich die nächtlichen Angriffe großartig fand!

Und die Gewandungen waren einfach toll.

Chroniken von Mythodea 2019

Auch an dieser Stelle großes Lob und großen Dank an die NSCs.

Das Schwarze Eis

Stimmung

Die Stimmung war durch das schlechte Wetter leider ein wenig gedrückt.
Durch de Regen und die Kälte war man irgendwie immer nass und am Frieren und hatte dadurch wenig Motivation, große Strecken zurückzulegen, um zu erkunden.

Am Wetter kann man natürlich nie etwas ändern und so bleibt es am Ende des Tages Glückssache – und diesmal war es wirklich Pech.
Aber wir haben versucht, das Beste daraus zu machen und hatten durch das schlechte Wetter umso bessere Gespräche am Feuer.

Außerdem haben wir ja jetzt eine grobe Ahnung, was uns beim Conquest of Mythodea erwarten wird und wir hoffen einfach, dass das Wetter dort besser sein wird.

Trotz allem wirkte die allgemeine Stimmung wirklich gut zu sein. Es wurde viel gekämpft, viel gelacht, viel gefeiert. Ganz so, wie es sich für eine ordentliche Con gehört.

Fazit

Obwohl ich vom Plot wirklich nicht viel mitbekommen oder verstanden habe, hat es Spaß gemacht.

Die Mitspieler und NScs waren super, die Spielleitung und Orga haben großartige Arbeit geleistet und alles in allem war es wirklich ein schönes Event.

Wir haben viel gelacht, viel geredet und auch viel gelernt. Und zumindest… sagen wir 5% von Mythodea verstanden. Aber das bietet natürlich Potenzial und ist absolut logisch, wenn man nicht sofort am ersten Tag alles verstehen kann. So ein Land entwickelt sich ja auch mit den Jahren.

Ich bin sehr froh, dort gewesen zu sein und die Erfahrung gemacht zu haben.

Danke an meine Mitspieler, an die NSCs, die Orga, die Spielleitung und an die Fotografen Donald Broßler, Ingo Turnwald und Marc Wehrmann, die die Szenen der Con toll aufgenommen haben.

Ich freue mich auf die nächste „Mythodea“ Veranstaltung!


2 Kommentare

Kalle · 30.04.2019 um 07:02

Man darf die Wiesen generell nicht befahren, sondern nur die ausgewiesenen Ladezonen; diese Info hast du wohl nicht bekommen. Warum manche Leute doch auf die Wiese fahren „durften“ (bzw. eventuell viel eher diese klare Regelung ignoriert haben) entzieht sich leider meiner Kenntnis. Aber vermutlich war genau wegen dieser Vorfälle die entsprechende Person, die dich deswegen angemacht hat, schon ein wenig gereizt. Und den Stempel benötigt man nicht, um das Gelände zu verlassen, sondern um sein Auto vom Parkplatz zu fahren (das hat organisatorische Gründe, denn ansonsten wären sofort alle Ladezonen zugeparkt und es käme zum totalen An- und Abreisechaos).

    anastasya · 30.04.2019 um 10:22

    Ah, alles klar!
    Ja, dann ergibt das alles auch Sinn. 😉
    Beim Aufbau war das ja genauso.
    Aber es war schon seltsam, dass überall um mich herum alle auf den Wiesen standen.
    Und ich hätte es dann auch vorgezogen, zurück zu fahren und auf dem Straßenrand zu stehen, aber mir wurde explizit gesagt, dass ich jetzt genau da stehen bleiben muss.
    Und wie gesagt – Stempel mussten wir nicht vorzeigen. Auch nicht beim Auto vom Parkplatz fahren.

    Aber danke für die Info 😉

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