Neuer Plot auf der alten Mühle? Auf geht’s!

Der alte Plot wurde gelöst und so wurde kurzerhand eine “neue Insel” bespielt.
Eine Halbinsel, um genau zu sein, denn es gab einen Übergang zum Festland.
[Hier Anastasyas direkten Erfahrungen beim ersten Mal auf der Insel]

Ich war aufgeregt, denn diesmal würden zwei Freundinnen von mir zum ersten Mal als Spieler mitkommen. Eine von den beiden hatte schon ein paar Mal als NSC die gegnerischen Reihen unterstützt… Doch heute war es für beide soweit: Mühle.
Ein anderer Freund, den ich kürzlich auf der Pestilenz kennengelernt hatte, war ebenfalls dabei.

Es gab eine SL-Ansprache, dann Time In.
In guter, alter Manier bin ich dann mit Anastasya ein paar Meter hoch zum Teich und durch den Wald gestiefelt, um zumindest eine kleine Anreise zu starten. IT wie OT gefällt mir das einfach besser. Ich brauche einen “Übergang” ins IT. Auf “Time In” auf einmal irgendwo aufzutauchen finde ich seltsam.

Es war der zweite Ort, den Anastasya nach den einschlägigen Erlebnissen (Nahtod) auf Burg Grenzstein gefunden hatte. Und so wurde er erst einmal ordentlich untersucht.

Wirklich schön war eine Art “schwarzes Brett”, also eine Anschlagtafel, an der Informationen zum Ort, Gesetze usw. aushingen. Auch eine Karte befand sich dort. So konnte man als Charakter einen groben Überblick bekommen, was in diesen fremden Landen überhaupt Sache war.

Zu allem Überfluss waren auch noch die “Besitzer” des Ortes vor Ort. Adlige.
Ich persönlich fand es interessant, da mein Charakter nicht besonders viel von Herrschaftsstrukturen versteht. Doch alle wurden aufgerufen, sich bei den Adligen vorzustellen.
Andere Spieler machten meinem Charakter klar, dass es hier zum guten Ton gehöre.

Die Adligen NSCs sahen sehr gut aus. Adlig, eben. Sie hatten sogar einen gut gerüsteten Leibwächter, der meinen Charakter sogar darum bat, den Bogen zu entspannen, bevor sie zu den Adligen vortreten durfte.
Ziemlich cool. Realistisch, auf jeden Fall.

Danach wurden Turniere ausgetragen: Bogenschießen und Schwertkampf.
Sehr coole Idee, leider regeltechnisch etwas ärgerlich umgesetzt:
Beim Schwertkampf wurden sogar die Klingenlängen verglichen und nur gleiche Klingenlängen durften gegeneinander antreten. Waffen wurden hierfür sogar gewechselt.

Beim Bogenschießen hingegen, durfte jeder egal womit antreten. Egal, wie viel Zug der Bogen hatte. Egal, welche Pfeile (Flugeigenschaften sind da ja auch sehr individuell).
Sogar ein Armbrustschütze durfte teilnehmen, der (oh Wunder) dann auch gewann.
Ich mag den Spieler sehr gerne, das ist auch überhaupt nicht sein Fehler, doch ich fand es einfach schade. Die konventionellen Bogenschützen hatten da einfach keine Chance.

Dann fand noch ein “Feuerwerk” statt, das zuvor als “Überraschung” angekündigt worden war. OT ganz hübsch, IT wusste ich nicht recht, was ich davon halten sollte. IT ist sowas lautes, buntes ja eigentlich immer eine Art Zauberei.
Nun gut. Mein Charakter hat es auch als genau solches angesehen.

Plottechnisch war sonst nicht viel los.
Doch die Spieler waren alle sehr nett.
Leider kam irgendwann ein Ork dazu, der sich einfach normal mit an den Tisch setzte.
Versteht mich nicht falsch, ich mag Konfliktspiel mit Orks. Aber einfach an den Tisch zu den normalen Menschen setzen?
Fragwürdig.
Zumal mein Charakter durch eine sehr miese IT-Erfahrung mit einem Ork extreme Abneigung gegen Orks hegt.
Da musste ich – der IT Konsequenz geschuldet – dann einfach gehen und mir einen neuen Platz suchen.

Ein paar OT-Blasen waren existent, aber nichts weltbewegend Schlimmes. Es war in Ordnung. Mein Charakter konnte ein bisschen Geld machen (und damit direkt gegen eines der Landesgesetze verstoßen – upsi) und mit den anderen Spielern interagieren.
Mit den NSCs hatten wir nur indirekt zu tun.
Die Turniere waren eine schöne Idee.
Alles in allem natürlich recht unactionreich, aber es ist ja auch erst der Einstieg in den Plot.
Kommenden Samstag geht es weiter und ich bin wirklich gespannt, was uns dort noch erwarten wird.

 

Alles in allem hatte ich auf jeden Fall wie immer Spaß auf der Alten Mühle in Dümmlinghausen. Danke an die Orga, die SL, die NSCs und die Spielerschaft!


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